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„Wenige schreiben, wie ein Architekt baut, der zuvor einen Plan entworfen und bis ins Einzelne durchdacht hat; vielmehr die meisten nur so, wie man Domino spielt“, sagt Arthur Schopenhauer.

Mir gefällt das Zitat, weil ich selbst nicht immer genau definieren kann, wie ich eigentlich schreibe. Keinesfalls nur Baumeisterin, aber auch nicht durchgängig Spielerin. Ich kenne  mein Tempo, ich gehe gern ins Details, ich vertraue auf Fakten, fürchte mich vor fakes, aber ob daraus ein bewohnbares Haus, ein lesenwerter Text wird, so  unterhaltsam wie ein Dominospiel ?

Das können Sie entscheiden, die hier auf meiner Seiten gelandet sind.

Ein Ansporn ist mir auf jeden Fall die Autorin Marie von Ebner- Eschenbach, die  ihr Schreiben so definiert hat:

„Einen Gedanken verfolgen – wie bezeichnend dies Wort! Wir eilen ihm nach, erhaschen ihn, er entwindet sich uns, und die Jagd beginnt von neuem. Der Sieg bleibt zuletzt dem Stärkeren. Ist es der Gedanke, dann lässt er uns nicht ruhen, immer wieder taucht er auf – neckend, quälend, unserer Ohnmacht, ihn zu fassen, spottend. Gelingt es aber der Kraft unseres Geistes, ihn zu bewältigen, dann folgt dem heißen Ringkampf ein beseligendes, unwiderstehliches Bündnis auf Leben und Tod, und die Kinder, die ihm entspringen, erobern die Welt.“

Danke für Ihr Interesse!